| Veranstaltungsart | LeFo |
| Titel | Schülerinnen und Schüler mit einer Autismus-Spektrum-Störung – Innen- und Außenansichten, Ideen für die Praxis und neue Perspektiven Präsenz-Seminar) |
| Themengebiet | Neurodiversität & Schule |
| Format | Präsenz |
| Dozentinnen / Dozenten |
Nicole Lohmeyer
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| Beginn |
26.11.2026
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| Termine | Donnerstag, 26.11.2026 von 09.00 bis 16.30 Uhr |
| Anmeldeschluss | 29.10.2026 |
| Inhalt / Ziele |
Autismus-Spektrum-Störungen sind vielfältig. In der autistischen Community heißt es dazu passend: „Kennst du einen Autisten, kennst du nur einen Autisten“. Darum sind auch Schülerinnen und Schüler mit einer Autismus-Spektrum-Störung in der Förderschule, im Gemeinsamen Lernen und in der Regelschule sehr vielfältig und individuell. Manche von ihnen stellen die Lehrkräfte und andere pädagogische Fachkräfte mit Ihren speziellen Verhaltensweisen und individuellen Bedürfnissen oft vor große Herausforderungen:
- Warum braucht mein autistischer Schüler immer so lange, um mit der Aufgabenbearbeitung anzufangen oder eine Aufgabe zu beenden?
- Warum verhält sich meine autistische Schülerin oft so aggressiv im Unterricht?
- Warum sind die Pausenzeiten mit meinen autistischen Schülern immer so schwierig?
- Warum schafft es meine autistische Schülerin immer noch nicht, im Unterricht ruhig oder still auf ihrem Stuhl zu sitzen?
Diese Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit zwei autistischen Erwachsenen vorbereitet, um einen realistischen Einblick in die autistische Welt geben zu können. Der Fokus der Veranstaltung liegt auf dem Blick durch die „autistische Brille“ bezogen auf die veränderte Wahrnehmung der Umwelt (Diagnostik) sowie den schulischen Bereich vor allem am Beispiel der Sekundarstufe I (Praxisbezug).
- Wie sieht die autistische Wahrnehmung aus und wie fühlt sie sich an?
- Welche Bedürfnisse und Schwierigkeiten ergeben sich daraus?
- Welche Konzepte, Materialien und Unterstützungs-angebote sind wirklich hilfreich?
- Was bedeuten beispielsweise die Ausdrücke „Löffel“, „Stimming“ und „Shutdown“?
- Welche Möglichkeiten, Materialien und Hilfen müssen aufgrund der neurodivergenten Wahrnehmung im schulischen Bereich für diese Schülerinnen und Schüler vorhanden sein?
- Warum sollte man bei Autisten niemals von den individuell gezeigten Verhaltensweisen direkt auf die kognitiven Möglichkeiten schließen?
- Warum ist das Asperger Syndrom doch keine „milde Form von Autismus“ wie es in der Fachliteratur oft beschrieben wird?
Anmerkungen: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten ein digitales Handout mit Informationen, Literaturtipps und Anregungen für die Praxis.
Zielgruppe: Lehrkräfte der Sekundarstufe I. Auch Lehrkräfte oder sonstige Fachkräfte anderer Schulformen sind herzlich willkommen.
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| Gebühr * |
120,00 EUR Vollzahler
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| Max. Teilnehmendenzahl |
20
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| Sonstiges | Weitere Informationen zur Organisation erhalten Sie kurz vor Veranstaltungsbeginn per E-Mail. |